Der Einstieg in die 3D-Modellierung mit bocad-3D erfolgt durch das Anlegen eines Rasters, das die Orientierung im Raum ermöglicht. Dieses Raster kann entweder das vom Bauherrn vorgegebene sein oder ein willkürliches, das später im Konstruktionsfortschritt ergänzt wird.
Auf Kundenwunsch bietet bocad-3D an, in bestimmten Ebenen mit wählbaren Maßstäben zu konstruieren. Erfahrungsgemäß wird diese Arbeitsweise dem Arbeiten im räumlichen Modell vorgezogen. Sie bietet nämlich den Vorteil, direkt abgabereife Zeichnungen mit mehreren Übersichten, Schnitten und Details zu erzeugen. So entwickelt sich die Zeichnung auch mit zusätzlichen Maßketten und Grafiken wie am Zeichenbrett.
Mit Leistungen wie "Parallele", "Senkrechte" oder "Schnittpunkt" aus dem Geometrie-Paket werden Punkte exakt erzeugt.
Die Bearbeitung der zunächst rohen Teile, die entweder an diesen exakten Punkten oder auch frei verlegt werden, erfolgt mit den Konstruktionsmethoden oder den individuellen Möglichkeiten des Detaillierungs-Paketes. Hier stehen Leistungen wie Kopieren, Spiegeln, Verteilen, Anpassen, Abschneiden und Zerschneiden zur Verfügung.
Verbindungsmittel wie Schrauben oder Nähte werden automatisch richtig erzeugt und bestimmen- als Werkstatt-Verbindungen deklariert- die Zusammenbau-Positionen.
Alle konstruktiven Arbeiten lassen sich durch vielfältige Kontrollen überprüfen, um ein hohes Maß an Fertigungs- und Montage-Sicherheit zu gewährleisten.
Wenn Werkstattzeichnungen und Stücklisten vom erreichten Konstruktionsstand abgeleitet werden sollen, wird zunächst eine Gleichteileerkennung mit Positionierung durchgeführt. Hierbei bietet bocad-3D vielfältige Einstellungen, die einen möglichst hohen Automatisierungsgrad für die Auswertungen erlaubt.

